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Ratgeber

Dr. Monika Mayer Apothekerin
Vinzenz Apotheke, Rössliweg 13, 5074 Eiken
www.vinzenz-apotheke.ch

Darmgeschichten
Wir möchten in einer lockeren Reihe über den Darm, seine Aufgaben und Befindnisse schreiben. Manche Leser haben das spannende Buch: «Darm mit Charme» von Giulia Enders gelesen und kennen sich in dieser Materie bereits gut aus. Andere kennen den Satz: Die Gesundheit beginnt im Darm. Es gibt viele populärwissenschaftliche Informationen zu diesem Thema. Wir finden auch, dass, wenn der Darm gut funktioniert, die Chance gross ist, dass der Mensch gesund ist. Wir greifen dieses Thema auf, und dank neuer Präparate können wir auch Hilfestellungen bei «heiklen» Problemen anbieten.
Zum Thema Darm erst einige anatomische Betrachtungen.
Definition: Der Darm (lateinisch Intestinum) ist der wichtigste Teil unseres Verdauungstraktes. Er beginnt mit dem Magenpförtner und endet beim After. Beides sind starke Ringmuskeln, die sowohl den Eingang als auch den Ausgang dicht verschliessen. Davor liegt der Magen, die Speiseröhre und die Mundhöhle. Die Verdauung beginnt sozusagen zuoberst: nämlich bereits mit dem guten Kauen. Die Nahrung wird mechanisch zerkleinert und mit Speichel vermischt. Er enthält bereits Enzyme, um die Zerkleinerung chemisch zu unterstützen. Wenn man lange genug Brot kaut, schmeckt es süss. Die Amylase spaltet die Kohlehydrate bis zum Zucker, den man dann süss wahrnimmt. Dieser Speisebrei wird durch die Speiseröhre aktiv in den Magen befördert. Aktiv heisst, dass wir auch im Kopfstand schlucken können und das Ganze in den Magen gelangt.
Exkurs Erbrechen: Der oben beschriebene Automatismus ist beim Erbrechen gestört. Der Körper findet, dass der Mageninhalt heraus muss und kehrt den Schluck-Vorgang um. Wenn der Magen genügend entleert ist, bleibt diese «Umkehrung» noch einige Zeit bestehen. Darum sollte man, auch wenn der Durst gross ist, nur teelöffelweise Flüssigkeit zu sich nehmen; und einen Mindestabstand von 10 bis 15 min. einhalten. Mindestens so lange, bis wieder die Menge eines Glases vertragen wird. Kleinkindern kann man ein mit Wasser getränktes «Nuschi» geben, an dem das Kind saugen kann. Natürlich ist der Flüssigkeitsersatz wichtig. Der Körper braucht ihn dringend. Aber es funktioniert nur, wenn das Getränk auch im Magen bleibt. Dazu eignet sich alles, worauf man Lust hat. Es gibt dafür Elektrolytlösungen aus der Apotheke oder auch andere isotonische Getränke (alkoholfreies Bier gehört da übrigens auch dazu). Im Ratgeber Durchfall beschreiben wir die andere Variante: viel Flüssigkeit in kurzer Zeit zu verlieren. Dort finden Sie ein WHO-Rezept für eine selbst herzustellende Elektrolyt-Lösung.
Zurück zum Thema: Der Darm eines Erwachsenen ist zwischen 5 ½ bis 7 ½ Meter lang und besitzt mit etwa 120 m² eine riesige Oberfläche. So gross wie eine 3½- Zimmerwohnung. Sie kommt durch einen «Trick» = Falten, Darmzotten und Mikrovilli zustande. Diese grosse Fläche erlaubt die Aufnahme der Nährstoffe.
Unterteilung:
• Dünndarm (lat. Intestinum tenue):
- Zwölffingerdarm (Duodenum)
- Gekrösedarm: mit Leerdarm (Jejunum) und Krummdarm (Ileum)
• Dickdarm (Intestinum crassum)
- Blinddarm mit dem Wurmfortsatz (der letztere ist umgangssprachlich fälschlicherweise als «Blinddarm» bekannt).
- Grimmdarm: aufsteigend = Colon ascendus, querverlaufend = Colon transversum, absteigend Colon descendum und den S-förmig verlaufenden = Colon sigmoideum (Sigma)
• Mastdarm (Rectum), auch als Enddarm bezeichnet, bestehend aus Pars ampullaris und Analkanal.
Der darauffolgende After (lat. Anus) ist von seinem Gewebe her im engeren Sinne kein Darmbestandteil mehr. Er ist von der äusseren Haut ausgekleidet. Mit dem endständigen Venengeflecht, bekannt durch die Hämorrhoiden, dem inneren und äusseren Schliessmuskel bildet er den Schluss des Systems.
In den nächsten Ratgebern gehen wir auf die verschiedenen Funktionen ein.
Lassen Sie sich von uns beraten: vinzenz apotheke – eine quelle der gesundheit

Für Fragen sind wir immer für Sie da.
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Christoph Zehnder, eidg. dipl. Vermögensverwalter
Hauptstrasse 43, 5070 Frick
www.ruetschi-ag.ch
Was ist das Ziel von FIDLEG und FINIG?

EZB und Inflationsbekämpfung? Fehlanzeige!
Die EZB fährt mit ihrer Strategie zusehends «an die Wand». Die Inflation beträgt mittlerweile mehr als 8%, doch die EZB konnte sich immer noch nicht zum Bekämpfen der Inflation bekennen. Sie verliert jegliche Glaubwürdigkeit als Zentralbank. Erst per Ende Juni sollen die Anleihekäufe wenigstens auslaufen und so keine weitere Liquidität in den Markt gedrängt werden und erst im Juli sollen die Zinsen um ein Minischrittchen von 0,25% erhöht werden. Zinsen um den Nullpunkt und Inflation bei 8%? Wo haben wir doch gleich bei Erdogan immer den Kopf geschüttelt? Richtig, bei seiner eigentümlichen Geldpolitik.

Die SNB erhöht ihren Leitzins auf -0,25%
Das inflationäre Umfeld in der Schweiz ist dazu im Vergleich schon fast angenehm. Zwar stieg die Inflation ebenfalls ungewohnt stark an, liegt aber mit knapp 3% doch deutlich tiefer. Im Vorfeld der geldpolitischen Lagebeurteilung der SNB erwarteten denn auch die meisten Experten, dass die SNB nichts am Leitzins ändern und sich weiter hinter der EZB verstecken werde. Doch sie irrten. Die SNB entschied sich am vergangenen Donnerstag, erstmals seit 15 Jahren ihren Leitzins zu erhöhen und dies gleich um 0,5%. Neu steht der SNB-Leitzins damit bei -0,25%.

Gratulation an die SNB…
Der SNB gebührt für diesen Entscheid ein Lob. Sie hat sich aus dem gefährlichen Fahrwasser der EZB hinausgewagt und versucht mit ihrem Entscheid, verlorene Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen. Sie hat sich dem riesigen Druck der hyperexpansiven «laissez-faire»-Geldpolitik der letzten Jahre endlich verweigert und das Richtige getan. Das geldpolitische Ziel der SNB lautet Preisstabilität, was sie mit einem Anstieg der Konsumentenpreise von weniger als 2% pro Jahr gleichsetzt. Wie erwähnt stehen wir aktuell bei knapp 3% (Tendenz steigend), somit war es höchste Zeit zu reagieren. Die SNB konnte ausserdem das für sie im Moment einigermassen angenehme Devisenumfeld nutzen. Der USD ist derzeit recht stark bzw. der CHF nicht mehr allzu stark. Das gibt Luft für einen mit höheren Zinsen leicht ansteigenden CHF. Dies wiederum hilft gegen die so genannte «importierte Inflation».

… es bleiben ihr aber noch Herkules-Aufgaben
Die SNB dürfte mit ihren Massnahmen noch lange nicht fertig sein. Der Leitzins liegt immer noch im Minus. -0,25% vs. knapp 3% Inflation: auch die SNB ist noch meilenweit weg von einer restriktiven Geldpolitik. Den noch längeren Weg hat die SNB allerdings bei einer anderen Pendenz vor sich. Die seit der Finanzkrise explodierte Bilanzsumme ist im Vergleich zur Wirtschaftsleistung so gross wie bei keiner anderen Zentralbank. Die Rückführung auf ein «vernünftiges Niveau» dürfte nicht so einfach und schnell zu bewerkstelligen sein. Aber auch hier gilt die Weisheit von Konfuzius: Auch der weiteste Weg beginnt mit einem ersten Schritt.

Haben Sie Fragen? Dann schicken Sie mir ein Mail an oder rufen an unter Tel. 062 871 93 57.

Margrit Schmidlin
lic. phil. Fachpsychologin für Psychotherapie FSP
Oekum. Paarberatung Bezirke Brugg Laufenburg Rheinfelden
www.oekberatung.ch

Heilsame Berührungen
Die meisten Menschen mögen es eigentlich ganz gerne, wenn sie respekt- und liebevoll berührt, umarmt werden, mögen das Kuscheln und das Anlehnen an einen anderen Menschen.
Kinder suchen und brauchen die körperliche Nähe zu den Eltern und Geschwistern, da finden sie Geborgenheit, Sicherheit, Beruhigung, Trost und Entspannung. Diesen Effekt hätten körperliche Berührungen auch noch bei Erwachsenen, jedoch wird es in der Pubertät «uncool», weiterhin den Körperkontakt zu den Eltern zu suchen. Ab diesem Zeitpunkt werden Berührungen mit anderen Menschen eher in einen sexualisierten Zusammenhang gestellt: Was will der oder die von mir, wenn er/sie mich berührt? Ist er schwul, sie lesbisch, wenn er/sie mich umarmt? Im Erwachsenenalter bleiben dann noch kurze Umarmungen innerhalb der Familie oder im Freundeskreis möglich; längere oder andere Formen der Berührungen werden in eine Partnerschaft verbannt oder stehen im klar definierten Rahmen einer beruflichen Tätigkeit (Physiotherapie, Masseurin, Coiffeur, Spitex, Pflege, Sexarbeiter:innen etc.). So bezahlen Erwachsene das Bedürfnis nach körperlichem Kontakt, nach Geborgenheit, Trost, Sicherheit und Nähe häufig mit dem Preis der Sexualität. Sicher ist Sex die intensivste und intimste Form von körperlicher Nähe, jedoch darf die Frage erlaubt sein, ob es nicht auch mehr andere menschliche Berührungen geben sollte oder könnte, ohne dass wir dabei an Grenzüberschreitungen und an Sex denken müssen.
Studien zeigen nämlich, dass Berührungen nicht nur emotional, sondern auch körperlich heilsam sind: Bereits nach kurzer Zeit einer liebevollen Berührung oder Umarmung schüttet der Körper Glückshormone aus. So wird zum Beispiel Angst reduziert, Menschen können sich besser beruhigen und entspannen, Stress wird abgebaut, sogar Wunden können schneller heilen und man erholt sich nach einer Operation im Spital besser. Und Menschen, die in funktionierenden Beziehungen leben, sind allgemein gesünder und leben länger.
Auf der anderen Seite steht die körperliche Integrität, die gewahrt werden muss: Nicht umsonst sind tätliche Angriffe und Übergriffe, auch in der Ehe, strafbare Handlungen. Spätestens die «Me-too-Bewegung» hat die Diskussion neu entflammt, wo sexuelle Übergriffe beginnen, und das Bewusstsein geschärft, wie problematisch und schädigend unerwünschte und grenzüberschreitende Berührungen sind. Jemanden zu berühren oder berührt zu werden, ist also eine sehr heikle Sache. Jede/r hat dabei seine/ihre eigenen Bedürfnisse und Grenzen, die es zu respektieren gilt.
Den Ausweg aus diesem Dilemma sehe ich darin, dass wir uns dort, wo es unser Rahmen erlaubt, wieder mehr und bewusster berühren; sei es eine Umarmung zur Begrüssung und zum Abschied, eine kurze Berührung am Arm oder an der Schulter während eines Gespräches, sich beim Spaziergang an den Händen zu halten oder sich unterzuhaken – ganz ohne Hintergedanken, sondern um zu zeigen: Ich mag dich, ich verstehe dich, ich bin für dich da. Es kann so viel sagen, wo Worte manchmal fehlen, und kann so viel Gutes bewirken.
Die Massnahmen im Umgang mit der Corona-Pandemie haben uns das Bewusstsein für Nähe und Distanz sowieso schon nahegelegt. Vermutlich wurde uns dabei auch bewusster, welchen Stellenwert wir selbst den Berührungen geben. Nutzen wir doch dieses Bewusstsein dafür, das Geschenk des Berührens und Gehaltenwerdens zu schätzen und dort wieder vermehrt zur Anwendung zu bringen, wo wir es geniessen können.

Fragen richten Sie gerne an:
Weiterführende Informationen finden Sie unter www.oekberatung.ch

ass. iur. Aysel Mermer
Advokatur & Rechtsberatung TRIAS AG
Salinenstrasse 25, 4133 Pratteln, Tel. 061 823 03 03
Bahnhofstrasse 92, 5000 Aarau, Tel. 062 393 03 03
www.advokatur-trias.ch

Stillende Mütter und ihre Rechte
Oft ist berufstätigen Frauen nicht bewusst, welche Rechte ihnen zustehen, wenn sie nach der Schwangerschaft wieder in den Berufsalltag einsteigen. Insbesondere haben stillende Mütter damit zu kämpfen, dass sie nicht wissen, ob und wo sie ihr Kind stillen dürfen. Es stellt sich also die Frage: Dürfen stillende Mütter während ihrer Arbeitszeit ihr Kind stillen?
Laut dem Schweizer Arbeitsgesetz und den Verordnungen dazu hat eine Mutter das Recht, ihr Kind während ihrer Arbeitszeit zu stillen und sie ist zudem berechtigt, die Anrechnung dieser Zeit als bezahlte Arbeitszeit zu verlangen und zwar wie folgt:
– bei einer täglichen Arbeitszeit von bis zu 4 Stunden: mindestens 30 Minuten.
– bei einer täglichen Arbeitszeit von mehr als 4 Stunden: mindestens 60 Minuten.
– bei einer täglichen Arbeitszeit von mehr als 7 Stunden: mindestens 90 Minuten.
Angestellte der öffentlichen Verwaltung unterstehen nicht dem Arbeitsgesetz.
Stillende Mütter dürfen das Kind sowohl in den Räumlichkeiten des Betriebes als auch ausserhalb stillen. Zu diesem Zwecke können sie vom Arbeitgeber verlangen, dass dieser ihnen einen geeigneten Raum mit entsprechender Möblierung zur Verfügung stellt. Stillende Mütter haben auch das Recht, diese Stillzeiten nach den Bedürfnissen des Kindes zu beziehen.
Wir empfehlen Ihnen, sich frühzeitig mit Ihrem Chef oder Ihrer Chefin abzusprechen. Die Unterstützung durch den Betrieb ist wichtig. Sollten Sie Fragen haben oder Hilfe benötigen, stehen wir Ihnen gerne juristisch bei. Sie können sich auch bei der Mütter- und Väterberatung, Ihrer Kinderärztin oder Hebamme informieren.

Schriftliche Fragen richten Sie bitte an:
Ihre Anfragen werden diskret behandelt

Lukas Rüetschi eidg. dipl. Vermögensverwalter
Hauptstrasse 43, 5070 Frick
www.ruetschi-ag.ch

Höhere Zinsen
Was lange kaum mehr jemand für möglich gehalten hat, ist eingetroffen. Die Zinsen sind in den letzten 4 Monaten massiv angestiegen und haben sich von den langanhaltenden Tiefstständen gelöst. Die lange als temporäres Phänomen beschriebene Inflation hält sich sehr hartnäckig und kann auch von Notenbankern und Politikern im Moment nicht mehr weg- oder kleingeredet werden. Obwohl die Zinsen im längerfristigen Vergleich immer noch sehr tief sind, hat das Spuren in der Obligationenquote vieler Anleger hinterlassen. Längerfristige Obligationen sind im Preis merklich gesunken, was man auch in vielen gemischten Fonds eindeutig in der negativen Performance sieht. Genau solche Überlegungen haben mich lange vorsichtig gestimmt. Wie es nun weitergeht, ist schwer zu beurteilen. Beruhigt sich die Inflation oder gehen wir vielleicht sogar in Richtung eine Stagflation, was kaum eine tolle Zukunft verheissen würde? Anleger finden aber endlich wieder festverzinsliche Anlagen mit einer Nettorendite nach allen Kosten. Das war lange sehr, sehr schwierig. Leider decken aber auch diese Zinsen aktuell die Teuerung nicht vollumfänglich.

Messe Schweiz vor weiterer Kapitalerhöhung
Die börsengehandelte Messe Schweiz hat anspruchsvolle Zeiten hinter sich, welche ein grösserers Loch in der Kasse hinterlassen haben. Die Probleme um die Uhrenmesse Basel World und Corona haben dem Messeanbieter massiv zugesetzt. Nun wird unter anderem zur Ablösung einer nächstes Jahr fällig werdenden Obligation eine grössere Kapitalerhöhung geplant. Natürlich ist die Zeit der ganz grossen Publikumsmessen vorbei. Trotzdem bin ich der Meinung, dass sich für risikofreudige Anleger auf diesem Niveau oder bei der möglichen Kapitalerhöhung ein Einstieg lohnen könnte. Diese Aktie nimmt sehr viel Negatives vorweg und sie besitzt sehr viele Messeimmobilien an bester Lage in Basel und Zürich, was eine gewisse Sicherheit darstellt.
Möglicherweise stehen Idorsia und Basilea (beides gehandelte Biotechaktien aus dem Raum Basel) auch bald vor Kapitalmassnahmen, welche wahrscheinlich ebenfalls in einer Kapitalerhöhung enden könnten. Das könnte den Druck auf den Aktienkursen erklären. Auch bei diesen beiden Firmen bin ich mittelfristig relativ positiv, obwohl der aktuelle Preis eine andere Sprache spricht. Trotzdem eignen sich diese Aktien nur für eher risikofreudige Anleger und als Beimischung.

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Dr. Monika Mayer Apothekerin
Vinzenz Apotheke, Rössliweg 13, 5074 Eiken
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Ratgeber einmal anders: Die Sirup-Saison beginnt
Mit der Hitze blüht auch der Holunder und die Nachfrage nach Zitronensäure hat begonnen. Es gibt aber auch andere schöne Rezepte, um Sirup herzustellen. Wir bieten Ihnen gute Produkte, um «Kräuter»-Sirupe herzustellen.

Gemäss einem Flyer der Firma Dixa empfehlen wir folgendes Grundrezept:
– 2 kg Zucker
– 40 g Zitronensäure
– 40 g Blüten (was auch immer schmeckt)
– 2 l Wasser
Alle Bestandteile werden gemischt und das kochende Wasser wird zugegeben. Die Mischung wird umgerührt bis sich der Zucker gelöst hat. Das Ganze muss 2 Tage ziehen und wird in dieser Zeit mehrmals täglich umgerührt. Anschliessend wird der Sirup nochmals aufgekocht, dann abgesiebt und heiss in saubere Flaschen abgefüllt. Diese Menge ergibt ungefähr 4 Liter Sirup

Wichtig:
– Das Zucker-Wasser-Verhältnis (mindestens 1:1) muss unbedingt eingehalten werden, damit die Haltbarkeit (mind. 6 Monate) gewährleistet ist.
– Der Zucker kann auch durch die entsprechende Menge Voll-, Braun-, Rohzucker oder Honig ersetzt werden. Allerdings muss man dann bei der Farbe mit «Einbussen» rechnen.
– Die Aufbewahrung erfolgt am besten kühl und vor Licht geschützt (klassisch im Keller), nach Anbruch am besten im Kühlschrank.

Als Aperitifs sind Sirupe sehr beliebt: Mit Prosecco, Weisswein oder einfach Mineralwasser und Eiswürfel ergeben sich köstliche und erfrischende Getränke. Als Anregung geben wir die folgenden 4 Rezepte (im Internet findet sich eine riesige Auswahl an anderen Möglichkeiten):

– Goldmelissen-Hibiskus Sirup: Zubereitung gemäss Grundrezept; 40 g Blüten = 30 g Goldmelisse und 10g Hibiskus Blüten.
– Waldmeistersirup: Wasser mit Zucker aufkochen und auskühlen lassen, ca. 50 g frischen, gewaschenen Waldmeister (oder 15 g getrockneten) beigeben und bis zu 3 Tage ziehen lassen und dabei öfters umrühren. Absieben, heiss in saubere Flaschen füllen und verschliessen.
– Apfel-Lavendel Sirup: Zubereitung gemäss Grundrezept; 40 g Blüten = 30 g Lavendelblüten und 10 g Apfelstückchen
– Beerensirup, klassisch mit Himbeeren, Holunder oder Johannisbeeren: 2 l Wasser aufkochen und über 2 kg Beeren giessen. 24 h stehen lassen dann filtrieren. 2 l Saft zusammen mit 40 g Zitronensäure aufkochen, 2 kg Zucker beifügen und weiter rühren, bis er aufgelöst ist, kurz weiterkochen und heiss in saubere Flaschen abfüllen und verschliessen.
– Thermomix-Ingwer-Sirup: Wer glückliche/r Besitzer/in eines Thermomixes ist, hier noch ein Ingwer-Sirup Rezept: 400g Ingwer entweder geschält oder gut gebürstet in den Mixtopf geben, 6 Sekunden bei Stufe 4 zerkleinern und mit dem Spatel nach unten schieben, weitere 6 Sekunden Stufe 4 zerkleinern. 800 g Zucker und 800 g Wasser zugeben, 4 Sekunden auf Stufe 4 vermischen und 45 Minuten bei 100°C und mit Stufe 1-2 kochen. Danach durch ein feines Sieb giessen in saubere Flaschen (2 a 0,7l) füllen und sofort verschliessen. Kühl und trocken aufbewahrt hält der Sirup ungeöffnet bis zu 6 Monate, geöffnet im Kühlschrank ca. 3 Monate. – Für einen Moscow Mule wird er mit 1 Teil Wodka (1 Teil Ingwersirup) und 2 Teilen Mineralwasser gemischt und mit 2 Gurkenscheiben serviert.

Leben Sie gesund und genussvoll. Ihr Team der Vinzenz Apotheke

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Christoph Zehnder,  eidg. dipl. Vermögensverwalter
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Was ist das Ziel von FIDLEG und FINIG?

Mit der Einführung vom neuen Finanzdienstleistungsgesetz FIDLEG im 2021 und Finanzinstitutsgesetz FINIG im laufenden 2022 kommen sowohl wesentlich höhere zeitliche und administrative wie auch finanzielle Anforderungen auf die Schweizer Vermögensverwalter zu. Ziel dieser beiden Gesetze ist es, den Anlegerschutz zu erhöhen.

Rasenmäher-Methode
Unserer unmassgeblichen Ansicht nach wird mit extrem grossem Aufwand ein extrem kleines Resultat erreicht. Bildlich gesprochen wird mit der Rasenmäher-Methode vorgegangen: Die 90% «sauberen» Vermögensverwalter (von mir aus auch mehr, es geht um das Beispiel) bleiben sauber, die 1% «kriminellen» interessieren die Gesetze nicht und bleiben kriminell, einzig bei den 9% im Graubereich dürfte sich die gewünschte Verbesserung und Erschwerung ihrer grauen Machenschaften zeigen. Bei den 90% «Sauberen» ergeben sich hingegen vorwiegend höhere administrative und finanzielle Aufwände.

Aufwand versus Ertrag: Mehrwert für Sie?
Die höheren Aufwände resultieren nicht nur aus den direkten neuen Rechnungen von Aufsichtsorganisation und FINMA oder beispielsweise auch von den massiv erhöhten Weiterbildungsvorschriften, sondern auch aufgrund der teureren Prüfkosten durch die Revisionsgesellschaften. Jede dieser höheren Rechnungen ist durch den höheren Aufwand dahinter grundsätzlich gerechtfertigt. Trotzdem haben Sie als möglicher Kunde eines Vermögensverwalters unserer Meinung nach von all diesen Kosten leider keinen grossen Mehrwert.
Etwas salopp formuliert: Im Verlauf von 2022 müssen die Schweizer Vermögensverwalter die Zulassung der FINMA bekommen, damit sie weiterhin das tun dürfen, was sie teilweise schon während Jahrzehnten professionell getan haben.
Nicht alles an FIDLEG und FINIG ist komplett überflüssig. Die Gesetze sind gut gemeint, schiessen aber leider über das Ziel hinaus. Wenig klar ist, um wie viel der Anlegerschutz dadurch tatsächlich verbessert wird. Was aber klar wird, ist, dass all dies viel kostet. Dies ist leider vielen unserer Politikern nicht klar.

Hausgemachte Inflation: neue Gesetze und Regulierungen, ausufernde Bürokratie
Inflation kommt also nicht ausschliesslich durch masslose Zentralbanker, Corona-Massnahmen, Ukraine-Krieg, etc. zu Stande, sondern manchmal durchaus hausgemacht durch steigende Regulierungen und Bürokratie...

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Cora Burgdorfer
dipl. Psychologin
Oekum. Paarberatung Bezirke Brugg Laufenburg Rheinfelden
www.oekberatung.ch

«SingleNotSorry»
In der Schweiz leben aktuell 36% der Bevölkerung in einem Ein-Personen-Haushalt, in den USA sind bereits mehr als die Hälfte der Bevölkerung Singles. Zeit also, sich Gedanken zu machen zu diesem Zivilstand.
Die meisten Menschen gehen davon aus, dass im Erwachsenenalter das Leben in einer Partnerschaft oder in der Ehe die einzige glückliche Lebensform sei. Fast alle Hollywood-Filme zeigen uns, wie wir, nach mehr oder weniger grossen Turbulenzen, einander gefunden haben und nun endlich glücklich sind, bis dass der Tod uns scheidet. Die Realität sieht anders aus: Fast die Hälfte der Ehen werden geschieden, viele jungen Menschen leben ohne feste Partnerschaft. Oft werden sie bemitleidet, dass sie «Mr. oder Mrs. Right» noch nicht gefunden haben. Viele geschiedene, getrennte oder alleinlebende Menschen tragen das Bild in sich, nicht ganz komplett oder in Ordnung zu sein. Paare bleiben lieber in einer nicht funktionierenden Beziehung, als allein zu sein.
In diesem Artikel soll es darum gehen, wie Sie das Single-Dasein nutzen können, um zu wachsen und sich Gutes zu tun, unabhängig davon, ob sie freiwillig oder unfreiwillig Single sind. Die amerikanische Psychologin Bella De Paulo hat in ihrer Forschung zum Thema Single-Dasein Folgendes festgestellt: Menschen, die allein leben, verfügen über Stabilität und Stärke, haben eine besser entwickelte Persönlichkeitsstruktur und mehr Selbstbewusstsein. Sie haben gelernt, Entscheidungen selbst zu treffen und sind dadurch eigenständiger geworden. Sie gestalten ihr Leben, d.h. sie investieren mehr in die Erfüllung im Beruf, pflegen gute Freundschaften und engagieren sich für ihre Familie. Sie suchen sich Hobbys, die ihr Leben bereichern, und sind kreativ.
So gesehen kann das Single-Leben uns also einiges lehren, auch wenn es auf den ersten Blick nicht sehr verheissungsvoll und erstrebenswert erscheint. Für die meisten Menschen ist die Zeit nach einer Trennung oder dem Verlust eines Partners schwer und fast nicht auszuhalten. Es braucht Geduld, sich an das neue Leben zu gewöhnen. Einsamkeitsgefühle tauchen auf und manchmal auch Panik, dass dieser Zustand nun für immer so bleiben wird. Und so versucht man dem Alleinsein aus dem Weg zu gehen, verplant jede Minute, um ja nicht in diese Gefühlslage zu geraten. Sie empfinden sich als Aussenseiter, fühlen sich selbst als nicht liebenswert und verurteilen sich für ihre Lebenssituation. Viele Menschen kommen in eine Opferhaltung und bemitleiden sich selbst. Gibt es einen Ausweg aus dem Gefühl der Einsamkeit? «Einsamkeit ist eine Gefängniszelle, die sich nur von innen öffnen lässt», lautet ein Sprichwort. Vielleicht hilft die Feststellung, dass Sie mit der Einsamkeit nicht alleine sind! Vielen Menschen geht es jetzt gerade so wie Ihnen. Es ist nichts falsch mit Ihnen und Sie haben nichts falsch gemacht. Auch in einer Beziehung oder in Gesellschaft kann man sich unendlich einsam und unverstanden fühlen. Wenn Sie lernen, diese schwierigen Gefühle auszuhalten, kann Sie fast nichts mehr umhauen. Selbstverständlich können Sie aktiv werden und lernen, Dinge allein zu machen: spazierenzugehen, ins Kino oder ins Museum zu gehen, für sich selber gesund und schmackhaft zu kochen, zu lesen, zu schreiben, kreativ zu werden. Entrümpeln Sie das Haus oder die Wohnung. Räumen Sie auf und weg, richten Sie sich schön ein, so dass es Ihnen richtig wohl ist in Ihrem Zuhause. Suchen Sie neue Begegnungen, kleine Kontakte: «Mikro-Begegnungen» bekommen einen ganz anderen Stellenwert: ein Schwatz im Treppenhaus, ein freundlicher Blick auf der Strasse. Sie können sich ins Quartier-Café setzen und einfach freundlich die anderen Gäste begrüssen. Auch oberflächliche Kontakte können guttun, wenn man sich rechtzeitig wieder verabschieden kann. Sie dürfen nun ganz nach Ihren Bedürfnissen leben. Mit dem Alleinleben merkt man, dass nicht mehr nur ein Mensch alle Bedürfnisse abdeckt, sondern verschiedene: mit einer Person lässt sich gut wandern, mit einer anderen Person tiefe Gespräche führen. Hilfreich kann auch eine neue Betätigung sein, sei das eine ehrenamtliche Tätigkeit oder ein neues Hobby. Es gibt heute so viele Angebote für alle Altersgruppen. Es braucht Mut, etwas Neues auszuprobieren und erst noch alleine. Doch wer etwas versucht, kann verlieren, wer nichts versucht, hat schon verloren! Wenn Sie allerdings noch nicht an diesem Punkt sind, machen Sie es sich zu Hause gemütlich, lernen Sie alleine zu sein. Wer richtig gut alleine sein kann, schafft es auch besser in der Zweisamkeit. Vielleich gefällt Ihnen aber das Single-Dasein immer besser und Sie können von sich sagen: «SingleNotSorry!»

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Patrick Loeb, Advokat
Advokatur & Rechtsberatung TRIAS AG
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(Ver-)Erben will gelernt sein
Bereits in der diesjährigen Januar-Ausgabe haben wir darauf hingewiesen, dass per 1. Januar 2023 insbesondere die Regelungen zu den Pflichtteilen des Erbrechtes revidiert werden. Dass bestehende Testamente deshalb am besten vor diesem Stichtag überprüft und gegebenenfalls angepasst werden sollten, wiederhole ich an dieser Stelle gerne.
Vererben und erben sind eins und oftmals sind sich Erblasser nicht bewusst, dass Dinge, welche für sie alltäglich sind, testamentarisch besonderer Regelungen bedürfen oder eventuell gar nicht mittels Testament geregelt werden können. Wir stellen zum Beispiel immer wieder fest, dass Gewerbler in den Testamenten Elemente regeln wollen, die das Geschäft betreffen. Die Geschäftstätigkeit erfolgt aber meist in einer Aktiengesellschaft (AG) oder in einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH), also in sogenannten juristischen Personen. Juristische Personen haben eine eigene Rechtspersönlichkeit. Der Erblasser kann daher nicht verbindlich bestimmen, wie die AG mit einzelnen Vermögenswerten des Geschäftes verfahren soll. Es ist also zum Beispiel nicht möglich, dass der Transportunternehmer und einzige Aktionär der entsprechenden AG, in welcher er seine Geschäftstätigkeit ausgeübt hat, in seinem Testament bestimmt, dass ein bestimmtes Fahrzeug der AG nach seinem Tode dem langjährigen Mitarbeiter «vererbt» werden soll. Klar, die Erben, welche die AG übernehmen, respektieren eine solche Willensäusserung meist, aber verbindlich ist diese eben nicht. In einem solchen Fall kann man schon zu Lebzeiten des Patrons zum Beispiel das Eigentum am Fahrzeug dem Mitarbeiter übertragen, Halterin mit allen entsprechenden Pflichten bleibt aber die AG. Auch das geliebte Haustier findet sich in vielen Testamenten wieder. Tiere sind seit 2003 (zum Glück) keine Sachen mehr, sie haben aber trotzdem keine eigenen Rechte. Tiere können also keine Erben sein, eine Immobilie zum Beispiel dem Hund oder der Katze zu übertragen, ist nicht zulässig. Weil es aber oft vorkommt, dass Tiere trotzdem in Testamenten als Erben aufgeführt werden, findet sich im Gesetz hierfür eine besondere Regelung. Die Einsetzung eines Tieres als Erben wird als Auflage für die Erben respektive die Vermächtnisnehmer aufgefasst, angemessen für das Tier zu sorgen. Auch hier ist es möglich, dass sich die Erben abweichend zum Testament einigen und die Haltung des Tieres anders regeln, als es die Erblasserin ursprünglich vorgesehen hat.
Die Erben einigen sich in der Erbteilung über die genauen Modalitäten. So kommt es immer wieder vor, dass Geschwister die Beschränkung auf den Pflichtteil des einen Kindes untereinander «ausgleichen», so dass alle gleich viel aus der Erbmasse erhalten. In jedem Fall ist zu empfehlen, dass eine solche Teilungsvereinbarung schriftlich erfolgt. Wenn die Verhältnisse komplex sind, sollte eine Fachperson beigezogen werden. Den Erblassern ist zu empfehlen, eine Willensvollstreckerin zu bestimmen. Diese wird dafür besorgt sei, dass der letzte Wille im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten auch umgesetzt wird.
Gerne beraten wir Sie, wie Sie Ihre Wünsche in Bezug auf Ihren Nachlass unter Berücksichtigung des revidierten Erbrechts bestmöglich umsetzen können, oder prüfen, ob Ihre bisherigen letztwilligen Verfügungen auch unter dem revidierten Erbrecht Ihre Wünsche optimal regeln.

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Dr. Monika Mayer Apothekerin
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Auge (Folge 10)
Wir beenden unsere Serie über die Augen mit einer Art Zusammenfassung. Nämlich:
• Wann soll ich umgehend zum Augenarzt oder auch in den Notfall gehen?
Das ist nicht so einfach zu beantworten. Grundsätzlich sind alle akut auftretenden Veränderungen im Augenbereich eine Abklärung wert.
Alarmsymptome: (von der Website www.augenärzte-aarau.ch)
- Unfälle:
• Verletzungen der Augen durch einen Schlag (Trauma): gleichentags zum Arzt
• Verätzungen oder Verbrennung: sofort unter fliessendem Wasser mindestens ¼ Stunde spülen (dient auch der Kühlung und der Entfernung bzw. der Verdünnung der Substanzen) und dann unverzüglich zum Augenarzt
• Fremdkörper (nicht lange selbst hantieren)
• Lidverletzungen bluten stark; abdecken und abklären
- Akuter Sehverlust:
• Es können verschiedene auch nicht augenbedingte Ursachen dafür verantwortlich sein wie ein Gefässverschluss. Dabei handelt es sich um einen Notfall, der unverzüglich abgeklärt werden muss.
- Sehverschlechterungen: je plötzlicher, desto gefährlicher
• können Begleitsymptome von Problemen wie Durchblutungsstörungen im Gehirn, Migräne, Hirnschlag oder Tumore sein, sie sind ebenfalls je nach Symptomatik zügig abzuklären
- Sehstörungen:
• Wahrnehmen von Schleiern, Blitzen, Farbkreisen, «Rauchschwaden» oder schwarzen Mücken lassen eine Netzhautablösung befürchten
- Notfall!
• Balken-Wahrnehmung könnte eine Blutung sein – Notfall -
• Gesichtsfeldausfall (in einem Bereich des Sehens ist es «schwarz») das kann ein Hinweis auf eine Problematik des Sehnervs oder der Netzhaut sein – Notfall -
- Plötzlich erhöhter Augeninnendruck:
• Er äussert sich mit starken Schmerzen, Übelkeit und Erbrechen sowie Beeinträchtigung des Sehvermögens – Notfall -
- Rötungen:
• Gerötete Augen kommen häufig vor, sie sind meist kein Notfall, in der Regel genügen befeuchtende Augentropfen (Gründe: generell zu trocken z.B. wegen langer Bildschirmarbeit, es wird zu wenig geblinzelt)
• akute Augenrötungen mit Eiterfluss und Blend-Empfindlichkeit lassen eine Hornhauttrübung als Folge vermuten, besser abklären
- Entzündungen der Augen
• Konjunktivitis entweder bakteriell oder allergiebedingt ist häufig und kann mithilfe von Augentropfen gut therapiert werden
• Bindehaut Blutung oder im Fachjargon Hyposphagma genannt, ist ebenfalls harmlos, auch wenn es gefährlich aussieht; sie ist schmerzlos und verschwindet von allein
• Kontaktlinsenträger: Sie dürfen während einer «Rötung» die Linsen nicht einsetzen, es besteht die Gefahr einer Hornhaut-Entzündung, die zu Sehschäden führen kann!
- Akute Ereignisse bei Säuglingen
• mit Eiterfluss und oder tränenden Augen gehören beim Augenarzt abgeklärt.
- Neu auftretende Doppelbilder oder Schielen
• sollten zügig abgeklärt werden
- Augenschmerzen:
• Siehe Augeninnendruck!
Also was tun?
Kontaktieren Sie zuerst Ihren persönlichen Augenarzt.
Bei dessen Abwesenheit erreichen Sie den Notfall-Augenarzt via Notrufnummer 0900 401 501.
Bleiben Sie gesund
Ihr Team der Vinzenz Apotheke

Für Fragen sind wir immer für Sie da.
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Christoph Zehnder,  eidg. dipl. Vermögensverwalter
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Geldpolitik und Inflation
Seit der Finanzkrise 2008 ist in der Geldpolitik eine neue Ära angebrochen. Alle wichtigen Zentralbanken weltweit weiteten ihre Geldmengen in davor undenkbarem Ausmass aus.
2011 beschwichtigte der damalige FED-Chef Bernanke, dass diese Massnahmen nur temporär seien und nichts mit verbotener Staatsfinanzierung zu tun hätten: «Eine Monetarisierung würde eine permanente Erhöhung der Geldmenge erfordern, um die Rechnungen der Regierung durch Geldschöpfung zu bezahlen.  Was wir hier tun, ist eine vorübergehende Massnahme, die rückgängig gemacht wird, sodass am Ende dieses Prozesses die Geldmenge normalisiert ist, die Bilanz der Fed normalisiert ist und
es keine dauerhafte Zunahme gibt,  auch nicht bei den ausstehenden Geldern oder in der Bilanz der Fed.»
Wer heute die Entwicklung anschaut, sieht, wie weit weg diese Aussage von jeglicher Realität ist. Von Herbst 2008 bis hin zur Aussage von Bernanke hat sich die Bilanzsumme der FED mehr als verzweieinhalbfacht. Seit der Aussage von Bernanke, dass sich die Bilanzsumme wieder normalisieren werde, ging die Bilanzsumme aber nicht zurück. Im Gegenteil, sie hat sich bis heute nochmals verdreieinhalbfacht und liegt heute fast auf dem 10-fachen Niveau vs. 2008. Wie würde wohl heute Bernanke die Schuldenmonetarisierung abstreiten?
Die Zentralbanker konnten sich lange hinter der Illusion verstecken, dass die masslose Ausweitung der Geldmenge entgegen aller Erfahrung dieses Mal keine Konsumentenpreisinflation verursachen würde. Diese Illusion des geldpolitischen «Free Lunch» ist nun allerdings geplatzt.
Der Auslöser für den bekannten «Ketchup-Effekt» (die Flasche wird geschüttelt und kein Ketchup [Inflation] kommt heraus bis plötzlich alles auf der Hose ist) war vermutlich die Pandemie. Corona-Lockdowns führten zu Lieferengpässen und zusammen mit von Staaten verteilten Unterstützungsgeldern zu einem Nachfrageüberhang und steigenden Preisen.
Mittlerweile ist die Inflation längst nicht mehr eingeschränkt auf Bereiche mit Lieferengpässen, sondern sie ist leider breit abgestützt und hat in den USA mit knapp 8% ein seit über 40 Jahren nicht mehr gesehenes Niveau erreicht. In der Schweiz steht die Inflation dank dem eher starken Schweizer Franken bei deutlich akzeptableren 2,2%. Der Ukraine-Krieg hat die Aufgabe der Zentralbanker zwar schwieriger gemacht, sie können sich aber nicht hinter Sündenbock Putin verstecken. Die Inflation ist schon davor angestiegen und ist nicht nur auf den Energie- und Lebensmittelbereich eingeschränkt.
Die Inflation dürfte in den nächsten zwei Monaten wohl das Höchst zunächst erreicht haben und leicht zurückgehen. Dennoch täten die Zentralbanker gut daran, ihre masslose Geldpolitik endlich zu verlassen und die Inflation mit deutlichen Zinserhöhungen und der Rücknahme von Liquidität ernsthaft zu bekämpfen. Bisher waren sie viel zu zögerlich. Von alleine wird sich die Inflation nicht mehr in die Ketchupflasche zurückziehen.

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